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Reisebericht Mauritius |


Als wir den Parkplatz erreichen, merken wir, dass die Zufahrt eine Sackgasse ist. Denn der in den Karten eingetragene Weg ist für Fahrzeuge gesperrt. Das ist auch gut so, denn abgesehen davon, dass er sehr steinig ist, müsste man gleich mehrfach durch Bäche und den Black River hindurch fahren. Zunächst aber muss ich aufpassen, dass ich den Parkplatz richtig treffe, habe ich doch mit dem Linksfahren (und auch dem Lenkverhalten des Hondas) immer noch so meine Probleme.


Weil das Besucherzentrum geschlossen ist, begnügen wir uns mit einem Blick auf die ungenaue Übersichtskarte und folgen den Schildern in Richtung Kiosk. Der Weg dorthin ist angenehm zu laufen, da es kaum bergauf geht und die Waldluft sauber ist und eine angenehme Temperatur hat. Begleitet vom Froschgequake könnten wir so wir bei so einem Wetter gut und gerne stundenlang laufen, ohne dass es uns groß etwas ausmachen würde. Wenn es denn so bliebe...



Leider aber erwischt uns beim Kiosk, eine Art Pavillon, ein kräftiger Regenschauer, den wir erst abwarten müssen, eh wir den Fluss durchqueren und weiter hinauf zu einem Aussichtspunkt über das weite Tal des Black Rivers wandern.
Der Weg auf der anderen Seite des Flusses ist schmierig. Und klebrig. Als Folge müssen wir nicht nur ständig aufpassen, dass wir nicht ausrutschen, sondern hängt zudem bald eine fette Schicht Erde an unseren Sandalen.


Der Aufstieg aber lohnt sich. Denn oben angekommen, eröffnet sich uns tatsächlich ein weiter Blick über das Tal und die herrliche Landschaft bis zu den gegenüberliegenden, teils in Wolken getauchten Bergen. Sogar einen kleinen Wasserfall können wir in der Ferne ausmachen. Toll.
Da es zunehmend unbeständiger wird und immer wieder kurze Nieselregen auf uns niedergehen, verzichten wir jedoch darauf, über einen der längeren Trails bis nach La Pétrin zu laufen, sondern kehren zurück zum Kiosk.
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