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Erst als wir uns auf dem Weg zum Triumphbogen befinden, erkunden wir die nördlichen Ruinen etwas genauer. Zum Glück, denn wer auf der breiten Straße bleibt, läuft blindlings an einigen gut erhaltenen bzw. restaurierten Mosaiken vorbei, wie im Haus der Raubtiere, im Nymphenbad und auch im Haus der Arbeiten des Herkules. Außerdem lohnt es sich, sich gedanklich rund 1800 Jahre zurückzuversetzen, in die Regierungszeit des Kaisers Septimus Severus. Damals war Volubilis Hauptstadt der Römerprovinz Mauretania Tingitana, entstanden die einst prächtigen Gebäude und Tempel für einige Gottheiten. Entlang der Prachtstraße luden Arkaden zum Einkaufen ein wie vor dem Haus des Dionysos und der vier Jahreszeiten (was selbst wir uns beim Anblick des Bereichs gut vorstellen können) und die Bäder und Thermen der Stadt waren beliebter Treffpunkt der römischen Bevölkerung.
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