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Reisebericht Marokko |
Wenige Meter unterhalb der Kasbah (vom Tor entlang der Mauer), kommen wir in die ehemalige Residenz von Mulai Ismail. Unter dem Sammelbegriff Museum Oudaia sind hier das Museum für marokkanische Kunst, das Musikinstrumentenmuseum und das Volksmuseum untergebracht. Zu sehen sind, neben den Instrumenten, umfangreiche Schmucksammlungen, Teppiche und Trachten sowie alte Schriften des Korans.


Wer sich, wie wir, zu den Kunstbanausen zählt, kann aber auch einfach im Innenhof des Museums spazieren gehen und einen Eindruck von dem gewinnen, was Franzosen unter einem andalusischen Garten verstehen. Die nämlich haben ihn angelegt - was ihnen mit den prächtigen Oleandern, Palmen und Yuccas, Lantanen (Wandelröschen) und Hibiskushecken sowie den Wegen, Treppen und Bögen wirklich gut gelungen ist. Nicht zu vergessen, die kleinen Katzen, die überall in den Beeten liegen, auf den Mauern stehen oder einem vor die Füße laufen.



Ebenfalls vom Innenhof bzw. Garten der Residenz aus zu erreichen ist das maurische Café des Museums. Neben Tee, Kaffee und Mokka, kühlen Getränken und kleinen Speisen bietet es seinen Besuchern einen ungestörten Blick über die Mündung des Bou-Regreg auf Salé. Leider wissen wir nicht, wie viel Zeit Abdul für den ersten Stopp eingeplant hat und kehren also - rastlos - zum Auto zurück. Zumal das Frühstück eh noch keine zwei Stunden zurückliegt.


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