Lissabon
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Über die Zugbrücke kommen wir in die innere Burganlage und über eine der vielen Treppen auf den Wehrgang der mittelalterlichen Festungsmauer. Begleitet übrigens von der Melodie eines Flötenspielers, der im schattigen Burghof auf ein paar kleine Spenden hofft.
Ob die Burg je in einem schweren Gefecht verwickelt war, wissen wir nicht. Wohl aber, dass sie durch die Erdbeben von 1531 und 1755 stark beschädigt wurde. Erst in den 1930er Jahren wurde die Restaurierung der Anlage abgeschlossen, sodass sie heute wieder zehn Wehrtürme umgeben.

Im Castell. wer diese Treppe runterrennt, kommt wieder, da Sackgasse Blick über einen der kleineren Türme ins Zentrum von Lissabon

Von hier oben lässt sich die Stadt natürlich noch besser überblicken. Neben den mittlerweile altbekannten Stadtteilen westlich der Burg bekommen wir hier endlich auch einen guten Überblick über die Alfama mit dem Kloster Sao Vicente da Fora. Allerdings sollte man darauf achten, dass man nicht jede x-beliebige Treppe ausprobiert. Denn wenigstens eine führt im Nordwesten der Burg verlockend weit nach unten. Wo sie endet, ist von oben nicht oder nur schwer zu erkennen. Ein paar jüngere Besucher verraten uns schließlich, dass die Treppe eine Sackgasse ist.

Zinnen krönen den Abschluss der Festungsmauer Blick vom Castell zum Kloster Sao Vicente da Fora

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