Lissabon
erste Eindrücke
Berlenga
Eléctrico Nr. 28
Cemitério dos Prazeres
Fernando Pessoas
Elevador da Bica
Baixa
Castelo Sao Jorge
Alfama
Sao Vicente de Fora
Hotel Mundial
Belém
Torre de Belém
Palácio Nacional da Ajuda
Pastéis de Belém
Santuário de Cristo Rei
Parque Eduardo VII
Nachts
Rossio
Mouraria
Expo-Gelände
Oceanário de Lisboa
Wetter und Links
Kontakt
Gästebuch

Erklärung zu den
Grünen Links

Fünf Kilometer westlich vom Zentrum, kommen wir mit der Linie E15 nach Belém, dem Stadtteil dem Stadtteil der Entdeckungen. In der Nähe des Nationalmuseums ausgestiegen, gilt es für uns aber erstmal den richtigen Weg zu entdecken. Denn auch wenn wir uns ganz in der Nähe des Tejo befinden, zu sehen ist er auf den ersten Metern nicht.
Als wir nach ein paar Metern geradeaus links in die Calcada da Ajuda laufen, wissen wir uns aber bald auf dem richtigen Weg und kommen über eine weit gespannte Fußgängerbrücke auch sicher auf die andere Seite der stark befahrenen Indischen Avenue bzw. der Gleise.

Anlegestelle am Tejo Brücke des 25. Aprils - Ponte d25 de Abril

Als wir den Tejo erreichen, ist es früh am Morgen. Dunst hängt über dem Fluss, sodass das Ende der Brücke des 25. Aprils im Nebel versinkt. Auch die höher gelegene, riesige Christus-Statue ist kaum zu erkennen. Es ist kühl und am liebsten möchte man weg von hier. Wen wundert es da, dass die Portugiesen ausgerechnet in Belém zu ihren Entdeckungsfahrten aufbrachen?

Möve am Tejo Mosaik-Karte der portugiesischen Entdeckungen vorm Padrao des Descombrimentos.

So ist unser erstes Ziel das Denkmal der Entdeckungen. Wäre der Turm bereits geöffnet, könnten wir mit dem Aufzug bis aufs Dach fahren und über Belém und den sich hier öffnenden Tejo blicken. Doch ob das bei Nebel viel Sinn macht? Wir wissen es nicht und erkunden stattdessen das Mosaik auf der Rückseite des Denkmals. Neben einigen Fabelwesen und Windpfeifen sind zeigt es alle Entdeckungen der frühen portugiesischen Seefahrt.

Blick über den Yachthafen von Belem zum Denkmal der Entdeckungen

Das Denkmal wurde 1960 gebaut und gilt als typisches Produkt der portugiesischen Diktatur: hinten stellt es gleichzeitig ein Schwert und Kreuz dar, auf der Seite eine Karavelle.
Während Heinrich der Seefahrer, begleitet von Würdenträgern, im Bug des Schiffes steht, zieht das Volk an den Segeltauen.
In dem Denkmal gibt es zwei Räume, in denen Zeugnisse der Seefahrt ausgestellt sind. Ob sich der Besuch lohnt, wissen wir freilich nicht.

Karte der portugiesischen Entdeckungen.

<<< zurück - weiter >>>