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Reisebericht Kapverden - Santiago |


Stellenweise ist der Gongon-Trail ausgetreten, im oberen Bereich geht es auch mal knifflig bergab, und immer wieder müssen wir auf kratzige Sträucher achten, die in den Weg ragen. Auf jeden Fall aber verlangt der Gongon-Trail gutes Schuhwerk. Oder, wie es in unserer Wanderbeschreibung heißt: Für Radfahrer und Personen, die nicht trittsicher sind, endet die Tour am Fernsehturm.



Auf einmal kommt uns die Aussicht über die Landschaft bekannt vor. Kein Wunder, denn genau diese hatten wir bei der Sao Miguel-Tour und auch der Gongon-Wanderung schon gesehen. Mehr noch: “Wir sind hier gestern gelaufen, nur in die andere Richtung”, verrät Joe. Und tatsächlich, vor uns erkennen wir sogar zwei Felszacken, die wir beim Aufstieg passiert hatten.


Anstelle des Abstiegs nach Pilão Cão geht es diesmal aber zwischen zwei Bergkuppen zurück auf die andere Seite des Gebirgszugs und wandern wir gemächlich bergab bis zur nächsten Siedlung. Als wir diese durchquert haben und ein Aluguer in unsere Richtung fährt, beendet Joe die Tour: “Okay, wir fahren jetzt zu den Rabellados.” Auch wenn die Wanderung - vielleicht abgesehen von der Hitze - nicht besonders anstrengend war, sind wir froh um die Mitfahrgelegenheit. Denn bis an die Küste wäre es sonst ein ziemlich langes Stück über schwarze Pflastersteine gegangen.


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