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Reisebericht Kapverden - Santiago |


Sechs Wanderungen an sechs Tagen, damit kann man sicher gut angeben. Bevor man diese sechste Tour bewältigt hat, freut man sich allerdings einzig auf das Ziel des Tages. Tatsächlich verhält es sich nämlich so, dass wir (also ich zumindest) überlegen, ob wir nicht unser Gepäck nach Tarrafal begleiten sollen. Denn während wir am frühen Morgen von Calheta hoch zur Serra Malagueta gefahren werden, um von dort an die Westküste zu wandern, wird dieses per Chauffeur direkt in die Ferienanlage King Fisher in Tarrafal gebracht.


Andererseits hätten wir dann nicht die wohl vollstmögliche Aluguer-Fahrt erlebt: Nachdem wir zunächst fast alleine von Calheta bis zur Kreuzung nach Assomada fahren, müssen wir dort in einen Kleinbus für 15 Personen einsteigen. Es passen auch 18 hinein - und zwei Hühner - und ein kompletter Mini-Supermarkt! Die Polizei darf das nicht sehen. Selbst, als wir mit Joe beim Eingang zum Naturpark aussteigen und den Bus um gut 200 kg erleichtern, ist er immer noch völlig überladen.



So sind wir doch froh, als wir auf Höhe des Informationszentrums den Kleinbus verlassen und uns auf dem Weg durch die Berge machen. Es ist zwar bedeckt und es fallen auch vereinzelt ein paar Nieseltropfen, dafür aber ist es nicht so heiß wie bei der letzten Wanderung. Da der Weg, abgesehen von kurzen Passagen, bergab führt, fällt uns das Laufen durch die herrliche Landschaft leicht an diesem Morgen. Einzig der Wind ist etwas unangenehm.


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