Rezept für & Geschichte des Apfels

Geschichte des Apfelbaums:
Ursprünglich stammt der Apfelbaum aus Asien. Im dritten Jahrhundert vor Christus wurden die ersten von den Persern gezüchteten Kultursorten von den Römern nach Europa gebracht. Über die klösterlichen Obstgärten des Mittelalters wurde dann die Zucht ertragreicher Arten betrieben. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts war es üblich, Äpfel im eigenen Garten anzubauen, ehe das Industriezeitalter die Selbstversorgung in den Hintergrund drängte.

Apfelbäume
Zum Reinbeißen lecker!

Apfelbrot
800 g Äpfel
250 g Mehl
125 g ganze Nüsse
250 g Rosinen
1 ½ Packungen Backpulver
1 EL Kakao
1 ½ EL Schnaps
½ Packung Lebkuchengewürz
etwas Zimt und Nelken
Zubereitung:
Äpfel schälen und würfeln, Zucker darüber streuen, sechs Stunden stehen lassen
Backpulver, Mehl, Kakao, Gewürze mischen, Äpfel zugeben und zum Schluss Rosinen und Nüsse unterrühren.
In einer Kastenform 50 – 60 Minuten bei 170 Grad backen.
Tipp: Apfelbrot lässt sich problemlos zwei bis drei Wochen aufbewahren, es lohnt sich also, die doppelte Menge zu backen.

Apfel-Kartoffel-Gratin
1 kg mehlige Kartoffeln
500 g Äpfel (z.B. Jonagold, Boskop, Ingrid Marie)
Zitronensaft
2 Becher Sahne
Salz, Pfeffer
150 g geriebenen Gouda
50 g Butter
Zubereitung:
Kartoffeln kochen, pellen, abkühlen lassen, In Scheiben schneiden. Äpfel schälen und entkernen, in Zitronensaft in Scheiben schneiden. In gebutterte Auflaufform abwechselnd Kartoffeln und Äpfel schichten.
Sahne mit Salz und Pfeffer darüber gießen. Käse darüber streuen. Mit Butter besetzen.
Bei ca. 220 Grad circa 40 Minuten goldbraun backen.
Quelle: Back- und Kochrezepte der Unterlauchringer Siedlerfrauen und Siedler.

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© Lars Freudenthal