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Mountainbike, Crossbike, Citybike, Rennrad und inzwischen gibt es sogar das sattellose Trialrad. Die Palette an verschiedenen Fahrradtypen wächst mit jeder Radsaison. Welches Fahrrad aber eignet sich für wen am besten?

Auf dem 620 Meter langen Parcours im Bike-Park Tiengen-Homburg können sich Jugendliche samstags von 10 bis 12 Uhr austoben. Fachlich betreut wird die Anlage vom Velo & Bike Club Waldshut-Tiengen.

Für alle Typen gilt: je leichter, desto besser. Marco Gern, Nachwuchstrainer beim Velo & Bike Club Waldshut-Tiengen, empfiehlt als erstes auf das Gewichtsverhältnis zwischen Fahrrad und dem jeweiligen Fahrer zu achten. "Während sich die Eltern oft sehr leichte Räder mit etwa zehn bis zwölf Kilo zulegen, bekommen Kinder oft Räder mit 15 Kilo, auch wenn sie selber nicht mal 40 Kilogramm wiegen." Im Verhältnis heißt dies, dass das Kind fast das halbe Eigengewicht mitschleppen muss, während der Vater nur ein Siebtel seines Gewichts bewegt.

Bei der Anschaffung eines neuen Rades für Jugendliche rät Gern zu einem richtigen Mountainbike, an dem aber auch Schutzbleche und Akku-Lichter montiert werden können. "Das ist zwar etwas teurer als ein normales Rad, dafür aber mehrseitig einsetzbar.
Für den Hausgebrauch am geeignetsten ist sicher das Citybike. Für ältere Menschen, aber auch für Eltern, die einen Kindersitz am Rad montieren möchten, empfiehlt Paul Martin, Fahrradverkäufer aus Dogern, die Tiefeinsteiger-Variante. "Wenn das Kind schon sitzt, muss das Rad beim Aufstieg nicht gekippt werden", nennt Martin einen der Vorteile. Inzwischen sehr beliebt ist auch das Fitnessrad. Dieses ähnelt dem Rennrad, ist aber nicht so extrem gebaut und eignet sich damit besonders für kleine Radtouren. Im allgemeinen aber gelte: "Das Rad sollte sich an den Fahrer anpassen, nicht der Fahrer an das Rad."