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Zusammen mit Kollegen durch die natürliche und abwechslungsreiche Landschaft zwischen Hochrhein und Schwarzwald zu fahren lockt jedes Wochenende zahlreiche Radfreunde raus in die Natur. Neben der nötigen Fitness gilt aber auch beim Radfahren: wer sich richtig kleidet, hat mehr Freude an seinem Freizeitsport.

Marco Gern, Nachwuchstrainer beim Velo & Bike Club Waldshut-Tiengen, rät von "normalen" Hosen ab: "Bei der Jeans beispielsweise kommt es zu Druckstellen, die vor allem bei längeren Touren unangenehm werden. Außerdem reibt sich der Stoff bei einem Sturz sehr schnell auf." Die sogenannte Funktionskleidung hingegen ist nicht nur sehr viel robuster, sondern durch ihr atmungsaktives Material auch angenehmer auf der Haut zu tragen. Unter der Radlerhose sollte außerdem keine Unterwäsche getragen werden, weil sich diese bei längeren Strecken mit Schweiß voll saugt und so die Haut unangenehm aufweicht.

Um den im wahrsten Sinne des Wortes unterschiedlichen Ansprüchen beider Geschlechter gerecht zu werden, bieten die Hersteller speziell für Männer und Frauen angepasste Radlerhosen an. Zwar kommen viele Frauen auch mit der Herrenhose zurecht, Männer aber sollten sich möglichst nicht in die Damenabteilung verirren...
Besonders wichtig ist für Radfahrer, möglichst gut gesehen zu werden. Deshalb empfiehlt Marlies Jehle vom Sport- und Modegeschäft Jehle in Lauchringen Trikots mit stark leuchtenden Farben. "Genauso sollten die bei schlechtem Wetter getragenen Jaken immer mit reflektierenden Streifen ausgestattet sein." Die Jacken selber verzichten dabei in der Regel auf eine Kapuze, damit sich der Fahrradhelm bequem tragen lässt.
Wie bei der Kleidung ist auch der Helm vor dem Kauf unbedingt anzuprobieren. Als ideal nennt Marco Gern Helme, die sich in ihrer Größe leicht verstellen lassen. "Wichtig ist, dass sich der Riemenverschluss nicht in seiner Länge ändert und während der Fahrt geschlossen bleibt. Sonst macht das Tragen eines Helmes keinen Spaß."