|
Ausflug Playa Esmeralda |


An der Mündung der Lagune warten mehrere kleine Elektroboote auf uns. Kaum eingestiegen, verbrennen auch wir uns leicht den Hintern. Egal. Schlimmer ist, dass die Ausläufer eines Gewitters langsam zu uns herüberreichen. Zwar scheint noch die Sonne, dies kann aber nicht verhindern, dass uns schon kurz nach dem Start vereinzelte Tropfen treffen. Dann endlich tauchen wir ein in die Lagunenlandschaft. Zu beiden Seiten stehen Mangroven, die nur eine schmale Fahrrinne frei lassen und über uns ein geschlossenes Kronendach bilden. Vögel oder größere Tiere sehen nur wenige. Dafür um so mehr Krabben und graue Krebse, die auf den bedornten Wurzeln der Mangroven sitzen. Außerdem kommen wir immer wieder mal an ein paar Dominikaner vorbei, die mit einfachen Schnüren und Angeln versuchen, dem Brackwasser ein kleines Mahl zu entlocken.



Schließlich öffnet sich die Lagune und vor uns erstreckt sich ein großer Salzsee. Und zwar wirklich ein Salzsee, denn auch wenn es hier mehrere kleine Bäche und Flüsse münden, wird das meiste Wasser durch Ebbe und Flut ausgetauscht. Leider ist es ein wenig diesig. Aber auch so - oder vielleicht gerade deswegen - erinnert uns die Landschaft mit dem satten Grün und den sanften Hügeln an Irland. Naja, vielleicht kommen wir dort ja auch mal hin (-;
|