|
Ausflug Playa Esmeralda |

Da wir schon am frühen Morgen aufstehen mussten, steht vor der Fahrt in die Lagune von Esmeralda erstmal eine Runde Ausruhen an. Nachdem wir uns an der Bar mit kühlen Getränken versorgt haben, organisieren wir uns einen Platz in einer der vielen Hängematten und genießen die Ruhe unter den Kokosnusspalmen. Außer uns sind hier nur wenige Gäste, und weil auf das Gepäck aufgepasst wird, müssen wir uns um erstmal um gar nichts kümmern.
Auch hier wachsen die Palmen nicht nur üppig, sondern hängen teilweise auch bis weit über den Strand. So wundert es mich dann auch nicht, dass sich Annette einmal mehr auf einem ihrer Lieblingsbäume fotografieren lässt und am liebsten ein paar Kokosnusspalmen ausgegraben und mit nach Hause nehmen würde. Aber das hatten wir ja auch schon mit Geckos, Eidechsen, Lamas, Schildkröten, Palmenhörnchen, Papageien, Schafen und sogar einer ausgewachsenen Elefantenkuh...



Dann aber werden wir auch schon zum Laster gerufen, der uns durch den Palmenhain zur nahen Flussmündung bringt. Als Vorteil stellt sich für uns heraus, dass wir gleich als erste einsteigen. Denn über den zwei Bänken ist zwar eine Netz gespannt. Dieses aber spendet nur für die eine Seite Schatten, während die andere Seite in der Sonne brutzelt und sich ein paar unserer Mitausflügler erstmal den Hintern verbrennen, bevor sie mit mehr oder weniger lauten Schreien wieder aufspringen.
Von der holprigen Naturstraße aus sehen wir, wie viel natürlichen Abfall Palmen produzieren, denn tatsächlich ist der Boden teilweise flächendeckend mit dem Äußeren der Kokosnüsse sowie abgestorbener Blätter übersät. Dies stört hier aber auch niemanden; und so kann der Kokosbast einfach vor sich dahinrotten und bietet zugleich noch Unterschlupf für zahlreiche Krabbeltiere.

|