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Reisebericht Dominikanische Republik |
Zu welcher Jahreszeit waren wir in der Dom.Rep.?
Wie sieht es mit dem Geld und Visa-Card aus?
Wie sieht es mit Malaria aus?
Strom, Spannung, Steckdose und Adapter?
Wie ist das Essen im Riu Naiboa?
Welche Erfahrungen haben wir mit dem Veranstalter gemacht?
Zu welcher Jahreszeit waren wir in der Dom.Rep.?
Die ersten drei Augustwochen und damit schon arg in Richtung der Hurrikane. Dementsprechend haben wir ein paar kurze Starkregen am Strand abbekommen, sowie ein heftiges Gewitter vor der Küste beobachtet. Wenn man dabei selbst noch im Trockenen steht, ein tolles Naturschauspiel.
Wie sieht mit dem Geld und der Visa-Card aus?
Da wir all inclusive gebucht haben und auch schon die Rundreise dabei war, brauchten wir vor Ort so gut wie kein Bargeld. Dollar werden überall, der Euro zumindest an der Punta Cana gerne angenommen, teilweise ist auch Visa möglich. Beim Dollar haben wir einen deutlich besseren Kurs beobachtet als beim Euro. Geld auf der Straße zu tauschen, ist strafbar und birgt außerdem das Risiko eines Betrugs - wenn man nicht gleich dabei bestohlen wird.
Wie sieht es mit Malaria und Durchfall aus?
Die Dominikanische Republik ist das ganze Jahr über Malariagebiet (Malaria tropica). Es herrscht ein mittleres Risiko im Tiefland der westlichen Provinzen (Hondo, Valle, Castanuela und Pepillo Salcedo). Das Risiko in den Touristenressorts an der Punta Cana und bei Puerto Plata wird als sehr gering eingestuft. Deswegen haben wir auf Profilaxe verzichtet - im Zweifelsfall gibt es dieses teure, nur wenige Jahre haltbare Mittel beim Hotelarzt oder Reiseleiter.
Durchfallerkrankungen lassen sich durch konsequente Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermeiden. Wir empfehlen, ein Desinfektionsmittel zum Einreiben für die Hände mitzunehmen. Wer sieht, von wie vielen Menschen die Zangen, Gabeln und Löffel am Büffet angefasst werden, und weiß, wie viele Menschen das Händewaschen nach der Toilette vergessen, wird darauf gerne zurückgreifen.
Weitere Informationen zu medizinischen Hinweisen gibt das Auswärtige Amt.
Strom, Spannung, Steckdosen und Adapter?
Steckdosen gibt es in allen Hotels, in denen wir waren. Die Spannung beträgt in der Regel 110 Volt, die Frequenz ist 60 Hertz. Zum Aufladen von Notebook oder Akkus reicht ein Adapter, der die Sperre des dritten Lochs in der Steckdose löst. Dies ist teilweise auch mit einem schmalen Stift möglich.
Wie ist das Essen im Riu Naiboa?
Ganz gleich, ob wir morgens oder abends im Riu Naiboa gegessen haben, es war immer eine sehr große Auswahl, die keine Wünsche übrig ließ. Auch die Qualität war fast immer gut bis sehr gut. Einzige Ausnahme war das Fleisch am Grillabend, das bei mir zäh war. Mittags wird meist nur eine Kleinigkeit gegessen und ist die Auswahl in den Strandrestaurants entsprechend kleiner und leider auch ohne große Abwechslung. Bei den Getränken hätten wir uns mehr frische Säfte, vor allem bei den Cocktails, gewünscht. Wer frisch gepressten Saft möchte, findet den aber morgens am Frühstücksbüffet.
Welche Erfahrungen haben wir mit dem Veranstalter gemacht?
Unsere Erfahrungen mit Tui sind gemischt. Die Reiseleitung vor Ort hat uns zunächst ein Zimmer gegeben, das gegenüber den anderen so weit zurückgesetzt war, dass es an eine Abstellkammer erinnerte - mit toter Palme vor dem Fenster. Nachdem wir uns darüber beklagt haben, hat uns die Hotelleitung ohne zu Murren ein anderes, deutlich schöneres und auch besser gelegenes Zimmer gegeben. Dieses hatten wir dann auch nach der Rundreise, weshalb uns die Reiseleitung nicht mehr gefunden hat. Da wir kein Bier trinken, unser Kühlschrank aber chronisch an Cola für Kuba libre litt, hat der Minibarboss alles herausnehmen lassen, was wir nicht brauchten und ihn vom Minibarkellner mit Cola und Wasser auffüllen lassen. Wir haben Bauklötze gestaunt!
Der Reiseleiter, den wir während unserer Rundreise hatten, war einfach Top! Völlig daneben war hingegen unser Ausflug zur Isla Saona, bei dem ich schräg angeschaut wurde, weil ich morgens noch keinen Rum saufen wollte. Entsetzt waren wir hier vom Ausflugsleiter, der einen dummen Trinkspruch nach dem anderen brachte und sich obendrein ordinär aufgeführt hatte. Als wir dies im Reisecenter der Tui berichteten, war die Mitarbeiterin bestürzt und hat uns einen Teil des Geldes erstattet. Der Tag jedoch war hin. Es war die letzte große Reise mit Tui, da wir auch schon vorher regelmäßig schlechter als andere, in der Regel deutlich ältere Gäste bedient wurden.
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