|
Obwohl es noch früh am Morgen ist (genau 7.15 Uhr), schlägt uns beim Verlassen des Busses bereits die Wärme entgegen. Abgesehen von ein paar Gläubigen sind wir allein auf dem Platz vor der Kathedrale. Und das mit Grund, denn das Kirchengelände ist eine Tabuzone für Händler. So können wir uns in aller Ruhe umsehen, ohne von den vielen CD-Händlern, Taxi-Motorrädern, selbsternannten Guides und Kindern, die einen Werbezettel unter die Nase halten, gestört zu werden. Welchem Baustil wir die Basilika zuordnen sollen? Keine Ahnung, auf uns wirkt das Gebäude leicht sozialistisch geprägt. Ansonsten scheint es nur einfach zweckmäßig zu sein und ist für uns kaum nachvollziehbar, dass hier einst die weltbesten Architekten aufgefordert waren, Pläne für das Gotteshaus zu entwerfen.
|