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Hoch über dem Rio Chavón staunen wir über alte Häuser, einer Kirche und Straßen mit Kopfsteinpflaster. Verwinkelte Gassen laden zum Flanieren ein und ziegelbedeckte Dächer lassen uns glauben, durch einen italienischen Ort zu laufen. Doch auch wenn es scheint, als sei der gesamte Ort dem mediterranen 16. Jahrhundert entflohen, um in der Karibik zu neuem Leben zu erwachen, ist Altos de Chavón erst in der Zeit zwischen 1976 und 1982 entstanden.

in Altos de Chavón
Flamboyant unser Reiseleiter Dominikaner beim Arbeiten

Zu verdanken haben wir den in der Karibik wohl einzigartigen Ort drei Männern: dem Filmarchitekten Roberto Copa, dem dominikanischen Baumeister Tony Caro, vor allem aber Charles Bluhdorn. Er hatte vom Bau selbst zwar keine sonderlichen Kenntnisse, als Präsident von Gulf & Western, einer amerikanischen Zuckergesellschaft, jedoch genug Geld, um einen Großteil des 40 Millionen Dollar teuren Projektes zu finanzieren.

Restaurant in Altos de Chavón
in Altos de Chavón

Zur Umsetzung seines Traums ließ Bluhdorn auf der ehemals dschungelbewachsenen Anhöhe Originalpläne einer andalusischen Siedlung umsetzen.
Als Baumaterial der Häuser, Werkstätten Plätze, Brunnen und Restaurants verwendeten die Arbeiter dabei - soweit möglich - Holz, Natur- und Korallensteine und Ziegel. Allein deshalb lohnt sich ein Ausflug nach Altos de Chavon.

Blick von der Terrasse auf den Rio Chavón in Altos de Chavón

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