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Auf der anderen Seite des Lavastroms kommen wir über einen Streifen mit Farnen und weiteren Pionierpflanzen in den vom Ausbruch verschonten Regenwald. Augenblicklich finden wir uns in einer völlig anderen Welt wieder. Hier stehen die Bäume dicht an dicht, auf den Ästen wachsen Epiphyten und kämpfen mit Moosen und Flechten ums Licht. Auch ist es deutlich feuchter und stehen vereinzelt Pfützen auf dem Weg.
Dieser Wanderweg heißt Los Tucanes, der zwei Kilometer weit durch den Wald verläuft und an dessen Ende der 2,5 Kilometer lange Wanderweg El Pilón zurück zum Lavastrom führt. Ab dem Parkplatz wären es damit rund 8,5 Kilometer, was uns in der feuchtwarmen Luft allerdings ein bisschen zu viel ist. Also kehren wir nach etwa einem Kilometer (auf dem sich nichts groß ändert) um.

Farn Blüte einer Lilie Regenwald am Fuße des Arenals
ab und zu wundern sich die Fahrer über Kratzer in der Heckscheibe

Zudem wollen wir noch den Heliconias-Weg laufen, der vom oberen Parkplatz in einem Bogen zum unteren führt. Benannt ist der Weg nach den vielen Heliconien, die hier wachsen und wunderschön anzusehen sind, wenn sie blühen. Naja, das ist dann auch schon die Voraussetzung. Leider aber kommen wir (30. Dezember) zur genau falschen Zeit. Die von Bromelien und Tillandsien überwucherten Bäume sind aber auch so hübsch anzusehen. Wie auch die Elsterkrähe, die auf dem unteren Parkplatz die Scheibe eines Jeeps bearbeitet...

Bromelien Bromelien über dem Wanderweg "Sendero las Heliconias" Bromelien als schwere Baumlast

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