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Blick von der Hängebrücke 3 in die Tiefe Blick durch Hängebrücke Nr. 3

Sie sind lang, sie sind hoch, sie sind durchsichtig!!! Für meine Nerven müsste das eigentlich einen kollektiven Zusammenbruch bedeuten, zumindest aber weiche Knie, ein flaues Gefühl im Magen und einen Schwindelanfall im Kopf auslösen. Normalerweise brauche ich auch nur durch etwas hindurchschauen, um nach zwei Metern Höhe die ersten Zeichen von Höhenangst zu spüren. Auf den Hängebrücken von Selvatura ist das zum Glück anders. Was es ist, weiß ich nicht. Tatsächlich bekomme ich aber nur auf der dritten Brücke ein leicht seltsames Gefühl - und die ist immerhin 115 Meter und 65 Meter hoch. Noch besser klingt es im Englischen: 377 Feet lang, 215 hoch.

die dritte Hängebrücke ist geschafft auf zur Hängebrücke Nr. 4

Doch selbst, wenn man sich überwinden muss, lohnt sich der Spaziergang bei trockenem Wetter ganz gewiss. So eröffnen sich uns zahlreiche wunderschöne Aussichten sowohl in die Baumkronen als auch auf das dichte Blätterdach, sehen wir etliche Epiphyten an den Ästen und können uns die Baumfarne von allen Seiten genau ansehen.

vor jeder Brücke gibt es so ein Schild Annette und Lars hoch über dem Boden von den Brücken eröffnen sich einem immer wieder tolle Einblicke auf das Kronendach des Walds

Außerdem hätten wir nicht gedacht, wie alleine wir auf weiten Teilen des Rundwegs sind. Denn mit sage und schreibe drei Kilometern Länge ist er vielen Touristen entweder zu anstrengend oder zu langweilig (was einer Fehleinschätzung gleich käme). So hören wir nur kurz nach dem Beginn unserer Tour das Surren der Canopy-Seilwinden, sehen mal den ein oder andern “Canopyer” über den Bäumen Richtung Tal flitzen und begegnen danach nur deshalb ein paar anderen Urlaubern, weil wir uns auf den Hängebrücken sehr viel Zeit lassen.

Brücke 4 ist geschafft Blick auf das dichte Blätterdach

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