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Um es vorweg zu nehmen: die Finca Valverde ist das am wenigsten schöne, welches wir in Costa Rica kennen lernen. So gibt es beim Hotel zwar recht neue Bungalows mit einer hübschen Lage. Wir aber werden in einer gealterten Holzbaracke untergebracht. Da andere deutsche Gäste, die wir später treffen, ebenfalls hier untergebracht wurden, gehen wir davon aus, dass die neueren Zimmer vornehmlich an Gäste anderer Nationen vergeben werden. Aber gut, zwei Nächte lässt es sich auch in der Finca Valverde gut aushalten - zumal man ja eh die meiste Zeit außerhalb des Hotels verbringt.

unser Zimmer in der Finca Valverde (Nr. 25) Veranda vor der Baracke Kapuzineräffchen

Nachdem wir den runden Bogen am untere Ende der Auffahrt passiert haben, kommen wir etwa hundert Meter weiter beim Parkplatz der Finca Valverde an. Zur Rezeption geht es über eine Brücke, das Einchecken verläuft zügig und die Wertsachen und wichtigen Dokumente lassen sich sicher im Hotelsafe einschließen. Weil wir an Sylvester ankommen, fragt uns der Angestellte, ob wir abends im Hotel essen möchten. Denn weil das Hotel gut belegt sei, sollten wir dann besser reservieren. Nach einem kurzen Blick auf die ausgestellte Karte nehmen wir an.
Was wir nicht wissen: später wird die Karte ausgewechselt und erhalten wir statt á la carte eine Menükarte ohne Wahlmöglichkeit, dafür mit teuer = wir hätten etwa vier Mal soviel zahlen sollen wie für die normalen Gerichte. Immerhin aber lässt uns das Personal ohne zu murren ziehen, als wir erklären, dass da wohl ein Missverständnis vorliege. (Etwas später sind wir dann Pizza essen gegangen. Ist günstig, ist viel, isst einer nicht alleine.)

Auf der Veranda Hängebrücke zu den Zimmern

Der Weg zu unserem Zimmer (Nr. 25) führt über eine Hängebrücke. “Keine Angst”, meint der Kofferjunge, “die Brücke ist stabil und kippt nur selten zur Seite.” Gut zu wissen. Dahinter schließt sich ein Holzbau an. Die Zimmer befinden sich auf beiden Seiten und sind von einer durchgehenden Veranda umgeben. Entsprechend düster ist es im Innern der Räume. Leider sind die Lampen rar gesät, sodass wir etwas im Dunkeln tappen. Steckdosen gibt es dafür reichlich und das Duschwasser ist bald warm. Wie auch die Decken einiges wärmer sind als in Tortuguero. Schließlich befinden wir uns in den Bergen und wird es nachts empfindlich kühl in Santa Elena.

Bar in der Fanca Valverde Speiseraum der Finca Valverde

Wie im Gran Hotel ist das Frühstück auch hier übersichtlich, aber dafür wir werden freundlich bedient. Dann gibt es noch eine kleine Überraschung: eine Horde Kapuzineraffen lebt in der Nähe des Hotels und holt sich morgens seine Ration Bananen ab. Richtig zutraulich sind sie zwar nicht, verhält man sich ruhig, kann man sie aber doch eine ganze Weile beobachten. Schön.

Weitere Infos zur Finca Valverde

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