Costa Rica
San Jose
Gran Hotel
Poas Vulkan
Tortuguero
Schildkrötenlodge
nach Guapiles
Arenal Oasis
Bei La Fortuna
Vulkan Arenal
Arenalsee-Fahrt
Santa Elena
Monteverde
Cordillera de Tilarán
Las Pumas
Casa Aroma
Rincon Park
vulk. Quellen
heiße Quellen
Weg mit Orkan
verweht
Liberia
Hotel Giada
Samara
Hotel Mare Nostrvm
Manuel Antonio
Abschied
Die Fahrten
Flughafen
Wetter und Links
Hotels in Costa Rica
Infos auf Trivago
Kontakt
Gästebuch
Tillandsie auf herabgefallenem Zweig die erste stinkende Fumarole

Es stinkt. Es stinkt gewaltig. Warmfeuchte Luft schlägt uns ins Gesicht und beleidigt unsere Nase. Als nächstes kommen wir zu einer Absperrung. Dahinter sehen wir den Grund für die schlechte Luft. Aus einem Loch steigen schweflige Dämpfe auf. Das heißt für mich, flugs die Absperrung überwunden und entgegen Annettes sachlich vorgebrachten Einwänden näher heran an die Quelle des Übels. Oder, wie es richtig heißt, an die Fumarole. Mehrmals muss ich den Atem anhalten, als mir der Dampf direkt ins Gesicht bläst, dann aber komme ich endlich, am Rande des Abgrunds, zu meinem heiß ersehnten Fumarolenbild. Hurra!

Achtung: Gefahrenzone mit Temperaturen bis 106 Grad Celsius Heißer Schlamm im Volcalino (Minivulkan)

Wobei, der Aufwand lohnt nicht wirklich. Denn schon nach der nächsten Wegbiegung erreichen wir die berühmten Schlammlöcher des Volcancitos, in denen es unaufhörlich blubbert. Es sind Dampf speiende Geysire, die den umliegenden rot gefärbt haben. Ein selbst in Costa Rica seltenes Schauspiel, das alleine den Weg in den Nordwesten des Landes lohnt. In einer Therme nahe des Nationalparks wird der Schlamm als Schönheitspackung verwendet. Früher haben sich die Leute auch direkt im Nationalpark damit eingeschmiert. Was inzwischen natürlich verboten ist, zumal die Dämpfe mit einer Temperatur von bis zu 106 Grad Celsius aufsteigen.

Licht- und Schattenspiele beim Palais de Barro wenn sie nur nicht so stinken würden...

Der nächste Geysir ist ein sprudelnder Schwefelsee. Das Zusammenspiel der Nachmittagssonne mit den umstehenden Bäumen und den schwefeligen Nebelschwaden ist beeindruckend. Aber auch die dicken Wurzeln der umstehenden Feigen, die über den Weg kriechen und dabei so etwas wie Stufen bilden, ist schön anzusehen - wie auch die Aloen, die so dicht aneinander stehen, dass sie Teppiche bilden. Alles in allem spazieren wir durch eine Landschaft wie im Bilderbuch.

Weg zu den Fumarolen sprudelnde Fumarole Feigenwurzeln überwuchern den Weg

<<< zurück - weiter >>>