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Monteverde Nationalpark

Wilde Avokado, eine Feigenart junges Blatt

Am Neujahrstag fahren wir morgens zum Privatreservat Monteverde. Hier ist Reservieren ein Muss. Denn um die Pflanzen und Tiere zu schützen, werden maximal 120 Besucher gleichzeitig in den Park eingelassen. Dieses ist dringend notwendig, da in dem Reservat rund 1.000 Quetzals leben, die wohl farbenprächtigsten Vögel der mittelamerikanischen Tropen. Allein ihretwegen kommen jedes Jahr Tausende Urlauber nach Monteverde. Sie zu finden, ist allerdings nicht einfach, halten sie sich doch meist in den Gipfeln wilder Avocadobäume (eine Feigenart) auf.

giftiger Tausendfüßer in Monteverde blühen die Sträucher das ganze Jahr über

Überhaupt gilt: was sich am Tage ungeschützt ans Licht traut, sollte man besser in Ruhe lassen. So ist zum Beispiel der Tausendfüßler, den Annette bei ihrer Suche nach Giftpfeilfröschen findet, rundherum giftig. Genauso sollte man nicht unbedarft in irgendwelche Löcher greifen, will man nicht plötzlich Bekanntschaft mit einer Tarantel machen. So zeigt uns unser Guide noch vor dem Rundgang eine dieser Spinnen, die in der Nähe des Kolibri-Gartens lebt.

auch in diesen Zweigen ist wenigstens ein Quetzal versteckt Quetzal

Das Privatreservat Monteverde selbst befindet sich auf einer Höhe von etwa 900 bis 1.600 Metern und ist 3.600 Hektar groß. Weil mitten durch das Reservat die kontinentale Wasserscheide verläuft, sind hier plötzliche Wetterumschwünge an der Tagesordnung. So kommen wir bei strahlendem Sonnenschein am Park an, um schon wenige Minuten später unter einem bedeckten Himmel zu laufen. Feste Regenkleidung und gutes Schuhwerk sind damit das zweite Muss.

eine riesige Feige Quetzal auch eine interessante Baumfrucht

Weitere Infos zum Nationalpark Monteverde

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© Lars Freudenthal

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