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Vom Aussichtspunkt La Ventana wandern wir weiter über den Sendero Pantanoso, überqueren den Quebrada Ranas de Vidrio (leider ohne dabei auch nur einen Frosch zu entdecken) und kommen bald zum nächsten Aussichtspunkt. Was sagt das Wetter? Hm - leider nicht so toll, die Wolken werden dichter, der Wind kühler und dann setzt auch schon der erste leichte Schauer ein.

windgeschützter Weg zur Aussichtsplattform auch interessant

Es ist deutlich zu merken, dass im Winter von dieser Seite der Regen kommt und hier weniger Leute unterwegs sind. Die Wege sind stellenweise matschig, Pfützen stehen auf dem Weg und teilweise haben die Ticos Stufen verlegt, um das Weiterkommen zu erleichtern. Nachdem uns zwei Frauen entgegenkommen und fragen, wie der Weg auf unserer Seite wäre, ahnen wir es schon. Es wird noch matschiger und der Weg mutiert zu einem Pfad, der teilweise nur am Rand begehbar ist. Wege, die noch weiter nach rechts (Richtung Pazifik) abzweigen, sind gar gesperrt.

Farn Tausendfüßer im Sumpfwald Wasserfall des Quebrada Cuecha

Nachdem wir den Sendero Natural passiert haben, kommen wir auf den Sendero El Río. Viel zu sehen gibt es hier nicht (vor allem, weil man die meiste Zeit guckt, wo man hintritt), dafür aber führt ein Abstecher vom El Río zum Wasserfall des Quebrada Cuecha. Da es hier das ganze Jahr über extrem viel Niederschlag gibt (rund 7.600 mm jährlich), ist der Wasserfall eigentlich immer schön anzusehen. Schön auch, dass wir erneut die Amerikanerin treffen, die uns schon auf den Hängebrücken von Selvatura fotografiert hat (-:

Baumfarn Lars und Annette beim Wasserfall

Danach wird es ungemütlich, legen wir den Rest des großen Rundgangs im Regen zurück und freuen uns im Restaurant des Reservats auf ´n heißen Kakao. Bei der Rückfahrt nach Santa Elena nehmen wir schließlich zwei junge Amerikaner mit. Wir halten sie für Touristen. Es sind jedoch Studenten, die hier oben ein Klimaforschungsprojekt betreuen.

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