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Kolibri-Weibchen am Brüten Quetzal

Höhepunkt des Rundgangs ist der Lebensraum der Quetzals. Zu diesem gehören unbedingt wilde Avocadobäume, deren Früchte der Hauptbestandteil ihrer Nahrung sind. Mit anderen Worten: wo es keine wilden Avocados gibt, kann es auch keine Quetzals geben.
Schade eigentlich, dass ausgerechnet diese Feigen so ziemlich die höchsten Bäume im Reservat sind. So ist es (vor allem gegen eine weiße Wolkendecke) nur schwer möglich, einen der Vögel zu entdecken. Am besten gelingt uns dies noch, wenn einer der Quetzals den Baum wechselt, doch selbst dann ist es für Auge und Kamera immer noch eine Herausforderung, den Vogel im dichten Blätterdach ausfindig zu machen.

Olingo (Bassaryicyon gabbii) Kolibris an der Nektarstation

Nachdem wir es dann doch schaffen, ein paar Quetzals einigermaßen aufzunehmen, geht es in den Kolibri-Garten. Durch die aufgehängten Nektarstationen ist es hier ein Kinderspiel, die Vögel zu sehen. Ganz im Gegenteil zu einem brütenden Kolibri-Weibchen, welches ihr winziges Nest nahe des Wegs gebaut hat und schaut als wäre sie Tweety. Süß!
Süß ist auch ein Olingo, den wir beim Kolibri-Garten sehen. Eigentlich ist er nachtaktiv. Irgendwie hat er allerdings herausgefunden, dass es bei den Kolibris Süßes gibt. Und da er gerne nascht, hat er seinen Tagesablauf ein wenig umgestellt. Wir gönnen es ihm.

Olingo (Bassaryicyon gabbii) Quetzal Farn

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