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Ausflug nach Thessaloniki |


Leider nieselt es bei unserer Ankunft etwas. Aber egal. Schließlich wollen wir zuerst die Markthallen erkunden. Mit anderen Worten: uns durch die bunte und duftende Seite Thessalonikis schnuppern. Denn auch wenn viele Einheimische nur wenig Sinn für ihre Umwelt zeigen, so geben sie sich bei der Präsentation ihrer Waren die größte Mühe. So finden wir in der Modiano-Markthalle Fische in allen Farben und Formen, fein säuberlich auf Eis gebettet und meist alle in dieselbe Richtung schauend. Mit ein paar Paprika, Salatblättern und Zitronen fein dekoriert, bereits beim bloßen Betrachten ein Genuss.




Wenige Meter weiter verdrängt frisch gerösteter Kaffee den Meeresduft, warten die aromatischen Bohnen auf ihre Abnehmer. Wer will, bekommt seinen Kaffee frisch gemahlen. Vorausgesetzt, die Mahlscheiben müssen nicht zufällig an diesem Morgen zurechtgehämmert werden.
Aber auch eine große Auswahl an frischem Obst, das wie im Schlaraffenland vom Himmel herabhängt, Tomaten, Radieschen, mit Wasser besprenkelte Salate, Ananässe (wie lautet der plural von Ananas?), Kohlköpfe und Wurzeln warten im Neonlicht auf ihre Abnehmer.


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