|
Rundfahrt auf Kassandra |


Auch beim zweiten Versuch wissen wir in Epanomi nicht mehr weiter. Zum Glück aber hilft uns ein alter Mann. Doch auch seine Wegbeschreibung führt - beim ersten Versuch - nicht zum Erfolg, sondern im Kreis herum zurück zu der Stelle, bei der wir getroffen haben.
Danach ziehen wir andere Seiten auf und nutzen eine kleine Stichstraße, um in einer - nicht als solche ausgeschilderten - Einbahnstraße zu wenden. Fahren die ersten noch brav an uns vorbei, kommen uns die nächsten Fahrer hupend und wild gestikulierend entgegen. Tja, dumm wenn man in einem fremden Land mit einheimischen Kennzeichen herumfährt. Denn mit unserem griechischen Citroën konnten wir natürlich keine Nachsicht erwarten.



Zur Mittagszeit überqueren wir endlich den Kanal Diórix Potidéas, der den Toroneischen mit dem Thermäischen Golf verbindet und von Sportbooten und kleinen Fischkuttern als Abkürzung genutzt wird.
Noch bis 1970 war die Halbinsel nur mit einer Fähre, die das Festland über ein Drahtseil mit Néa Potidéa verband, zu erreichen. Danach sorgte eine Betonbrücke für den touristischen Aufschwung Kassandras. Um den folgenden sommerlichen Urlauberansturm auch heute noch bewältigen zu können, bauten die Griechen 2002 eine zweite, größere Brücke.
|