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Reisebericht Borneo |


Unser nächster Stopp ist bei einer Pfefferplantage. Hier sehen wir, dass der Pfeffer - ähnlich wie die Vanille - Stöcke oder andere Bäumchen benötigt, um nach oben ranken zu können. Nach der Ernte werden die Pfefferkörner getrocknet und anschließend in ein seltsam aussehendes Gerät geworfen. Es ist eine Art senkrecht stehende Schnecke mit zwei Ausgängen, welche das Gewicht nutzt, um die Körner in zwei Qualitäten aufzuteilen. So fallen die schwereren Pfefferkörner in das eine und die leichteren, nicht für den Export geeigneten Körner in ein zweites Auffanggefäß. Wie das genau funktioniert, können wir nicht erkennen. Dafür aber rasselt es schön, wenn man oben Pfefferkörner hinein wirft.



Außer dem Pfeffer wachsen auch Kakaobäume auf der Plantage. Für uns ist es immer wieder erstaunlich, wie winzig die Blüte ist, aus der später die große Frucht mit den vielen Kakaobohnen entsteht. Unsere Aufmerksamkeit aber gilt einem anderen Strauch. Er hat gelbe, eigentlich ganz normal aussehende Blüten. Wären da nicht noch die roten, fleischig wirkenden Blüten an genau demselben Strauch. Oder sind es aufgeplatzte Früchte, die nur so aussehen wie eine Blüte? Leider können wir uns nicht den malaiischen Namen merken, sodass dies wohl vorerst ein Geheimnis bleibt.


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