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Reisebericht Borneo |


Am frühen Nachmittag erreichen wir nahe Sukau die Kinabatangan Riverside Lodge. Während unser Gepäck ausgeladen wird, können wir bereits zum Hauptgebäude spazieren, wo der nächste Welcome Drink auf uns wartet. Dazu erhalten wir eine kurze Einweisung. So werden wir auch hier gebeten, unsere Schuhe außerhalb des Restaurants auszuziehen.
Als Besonderheit erklärt unser Guide, dass wir am ersten Abend bitte einen Sarong anziehen möchten. Dazu zeigt er uns, wie dieses traditionelle Kleidungsstück, das im Prinzip nur aus einem zusammengenähten Tuch besteht, gefaltet wird, damit es richtig sitzt. Während die Männer ihren Sarong alle nach demselben Schema falten sollen, dürfen die Frauen kreativ werden.


Vom Hauptgebäude mit dem Restaurant und der Bar führen mehrere Stege hinunter an den Bootsanleger und zu den Bungalows. Diese befinden sich im hinteren Bereich der Lodge und sind in zwei Reihen (die vorderen, vom Hauptgebäude aus gesehen) sowie in einem Kreis angeordnet. Schön finden wir, dass wir von unserem Zimmer in den Amphibiengarten sehen können. Warum der so heißt, merkt man, wenn man vom oberen Holzsteg hinunter in den Garten steigt. Denn obwohl es keine zwei Meter Höhenunterschied sind, herrscht unten ein ganz anderes Klima. Abgesehen von der Hochwassergefahr erklärt das wohl, warum die Bungalows auf Stelzen stehen.


Abends erscheinen dann Tatsache alle Gäste mit ihrem Sarong zum Dinner. Neben Reis und einer täglich wechselnden Suppe bietet das Büffet Fleisch, Fisch und Gemüse inklusive Pommes Frites. Wer in der Kinabatangan Riverside Lodge hungert, hat demnach selber Schuld. Uns zumindest hat sowohl das Abendessen als auch das Büffet am Mittag gut geschmeckt. Zumal auch hier gilt, dass alle Gerichte so frisch wie möglich zubereitet werden und die Zutaten sehr bekömmlich sind.




Wegen des wechselhaften Wetters bzw. den gelegentlichen Monsunregen konnten wir die hübsch angelegte Sonnenterrasse am Flussufer nicht nutzen und sind auch nur kurz auf die Türme zur Vogelbeobachtung gestiegen. Beides aber konnten wir gut verschmerzen, da wir die meiste Zeit eh auf Entdeckungstour auf dem Kinabatangan unterwegs waren. Und außerdem ist der Lodge ein Wellnessbereich angeschlossen, den wir an unserem letzten vollen Tag auf Borneo zu einer erholsamen, anderthalb Stunden dauernden Nach-dem-Kinabalu-Massage genutzt haben.
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