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Reisebericht Borneo |
Bis wir den Unterlauf des Sungai Kinabatangan erreicht haben, hat sich das Wetter wieder deutlich gebessert. So können wir während der Bootsfahrt zur Kinabatangan Riverside Lodge einige schöne Eindrücke vom Regenwald sammeln und entdecken am Ufer mehrere Nasenaffen und sogar einen wild lebenden Orang Utan. Bevor wir zu unserem Quartier der letzten zwei Nächte auf Borneo fahren, aber halten wir bei der Abai Jungle Lodge.


Das Abai Jungle Restaurant ist direkt am Sungai Kinabatangan gelegen, sodass wir vom Boot aus über den Holzsteg zum Restaurant laufen können. Allein auf diesen paar Metern kommen wir an zahlreiche Blumenkübel vorbei. Vorm Haupteingang des Restaurants werden wir dann mit einem Welcome Drink erwartet. Zugleich werden wir gebeten, die Schuhe auszuziehen, bevor wir das Restaurant betreten. Uns ist es recht. Denn auch wenn es am Morgen wie aus Eimern geschüttet hat, ist es schon wieder recht warm geworden. Also weg mit dem Ballast!


Wir haben Glück, dass unser Boot die Abai Jungle Lodge als erstes erreicht hat. Denn damit sind wir die ersten Gäste am Büffet, was soviel bedeutet wie: wir brauchen nicht anstehen, haben schon bald etwas zu Trinken auf dem Tisch und nach dem Essen genug Zeit, um uns im hinteren Bereich der Lodge mit ihren liebevoll gestalteten Bungalows umzuschauen.


Als wir schließlich weiterfahren, hält das Boot nach wenigen hundert Metern schon wieder an. Der Grund für den plötzlichen Stopp ist gut zweieinhalb Meter lang und hat verdammt scharfe Zähne. Es ist ein Leistenkrokodil, das gemächlich vom Ufer in den Fluss gleitet. Mit seinem gezackten Schwanz sieht es aus wie aus dem Bilderbuch. Bald entschwindet es im trüben Wasser und zeigt damit recht deutlich, warum hier das Baden strengsten verboten ist.

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