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Reisebericht Blaue Reise |
Nur wenige Meter vom Hafen entfernt erwartet uns ein kunterbunt aus Gassen, kleinen Läden und Lokalen. Selbstgefertigte Tischdecken, Taschen, Schmuck und Folklorekleider werden angeboten. Hier und da blühen ein paar Geranien und Petunien in umfunktionierten Behältern jedweder Art, fangen Eimer das Tropf- und Gießwasser einer Klimaanlage auf.
Trotz des aufkeimenden Tourismus haben sich Einwohner hier ihr einfaches Leben erhalten. Aufdringliche Verkäufer, die uns mit nervigen “nur gucken”-Sprüchen in die Läden oder an den Stand locken wollen, gibt es hier nicht. Dafür laufen Ziegen und verspielte Hunde frei herum, toben Kinder über den staubigen Straßenbelag und freuen sich - ein wenig abseits des dörflichen Treibens - zwei Enten über ein Bad in in ihrem ganz eigenen kleinen Wasserlauf. Für uns einfach ein Dörfchen zum Schlendern und Wohlfühlen.
Überall entlang der steilen Wege wachsen lecker aussehende, reife Kaktusfeigen. Nachdem Lars letzten Sommer aber erst alle möglichen Früchte in sich hineinstopfte (vor allem Melone) und dafür beinahe den halben Türkeiurlaub krank büßen musste, halten wir uns jedoch lieber fern von den Kaktusfeigen, selbst wenn diese überall im Ort verkauft werden.
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