Reisebericht Blaue Reise

Olympos

Viel los bei Olympos

Bei unserer Ankunft an der antiken Stätte wurde uns ein traumhafter Strand versprochen. Den wird es wohl auch geben. Leider aber sprechen sich Traumstrände an der türkischen Küste recht schnell herum, weshalb wir neben einigen Urlaubern auch viele Einheimische antrafen und der Strand auf dem ersten Blick recht überlaufen wirkte. Baden und Sonnen konnten wir uns ja aber auch auf dem Schiff, weshalb uns das bunte Treiben in der Bucht nicht groß störte. Nein, hier wollten wir uns lieber etwas Kultur antun.

Tor

Unser erster Landausflug war Olympos, der Hauptstützpunkt des kilikischen Seeräubers Zeniketes, der hier in den Flammen seiner Burg ums Leben kam. Schon zuvor hatte der Fürst in einem blutigen Seegefecht gegen die Truppen des römischen Konsuls Servilius den größten Teil seiner Flotte verloren.

Unsere Atlantis
Strandspaziergang in der Hitze

Nur wenige Meter vom Wasser entfernt, entdeckten wir bald ein imposantes, fünf Meter großes Tempeltor. Früher mag dieses als Eingang eines prächtigen Gebäudes sicher mal ganz nützlich gewesen sein, heute aber wirkt es zwischen dem Strand und ein paar Büschen irgendwie etwas fehl am Platz. Leider liegt hier wegen der vielen Badegäste auch viel Müll herum. Trotzdem: ein immer noch schönes Fotomotiv.

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© Lars Freudenthal