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Grillabend in Finike

Am Abend ankerten in Finike, dem wohl zweitgrößten Yachthafen der Türkei. Aus Sicherheitsgründen ist es nicht erlaubt, auf den Gulets zu grillen. Also wurde der Pier in eine “Barbecue-Seemeile” verwandelt, an der Dutzende von Grillmeistern das Fleisch brutzelten, nach welchem schon wenig später der ganze Hafen roch.
Auch unser Kapitän ließ es sich nicht nehmen, den Grillmeister zu spielen und brachte mit superleckeren Fleischküchle und Steaks einige Gesichter zum Strahlen. Kein Wunder, standen bis da doch eher leichte Speisen und damit recht wenig Fleisch auf dem Speiseplan.

Anne beim Relaxen
Grillabend in Finike

Nach dem Essen kam ein Barbier auf die Atlantis, was für die Männer hieß: wer wollte, konnte sich für fünf Euro von diesem gründlich rasieren und verwöhnen lassen. Womit die Rasierten jedoch nicht rechneten: im Anschluss an die Rasur wurde die Haut mit einem in Petroleum (oder Öl?) getauchten Wattestab flambiert - wozu auch immer das gut sein soll.

Besuch vom Barbier
Massage vom Barbier

Als wir schließlich nach Finike spazierten, war es leider schon ein wenig zu dunkel zum Fotografieren. War allerdings auch nicht weiter tragisch, weil Finike - ehrlich gesagt - nicht nach viel mehr als einem typischen Touristen-Futter-Ort aussieht.
So dient der Hafen wohl mehr den vielen Booten zum Abladen von Müll und Abwässern beziehungsweise zum Auffüllen der Essensvorräte und Getränke.
Gewöhnungsbedürftig war außerdem der Lärm, der die halbe Nacht von den Bars über den Hafen schallt. Da fanden wir die Nächte in den ruhigen Buchten schon angenehmer.

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