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Reisebericht Blaue Reise |
Auch wenn unser Schlafdefizit mit jedem Tag ein wenig größer wurde, die meiste Zeit konnte auf der Atlantis von Anstrengung keine Rede sein.
Faulenzen, Lesen und Schwimmen wechselten sich munter ab und wurden oft nur von den verschiedenen Mahlzeiten und der Teezeit unterbrochen. Und zwischendurch wurden die Negativfilme und Speicher mit teils unnötig vielen Bildern zu fotografiert.
Für ein wenig Abwechslung sorgten die Seile, welche die Atlantis ruhig an einer Stelle hielten. So übten sich zum Beispiel Tom und Lars daran, das Boot nicht über die Treppe, sondern über das Heck (wie kleine Seeräuber) durch Hangeln an den Tauen zu entern. Und wenn sich drei Leute gleichzeitig so an das Tau hängten, dass es knapp über der Wasseroberfläche schwebte, mussten nur zwei gleichzeitig loslassen, damit die dritte im nächsten Moment frei in der Luft hing...
Weitaus geistreicher war da schon der Besuch eines Bananenbootes sowie eines Langnesebootes. Beides aber waren weniger unser Ding, weil Annette das erste nicht mag und wir bei der anhaltenden Wärme nicht der kleinen Kühlbox des Eisverkäufers trauten und also keine Lust hatten, den vermeintlichen Salmonellenexpress zu unterstützen.


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