Reisebericht Blaue Reise

Übernachtung in der Bucht Adrasan

Boote in der Abenddämmerung
schöne Abendstimmung
kleiner Sturm schon am Abend

Hatten wir am Nachmittag noch mittelhohe Wellen, die einen beim Schwimmen ein gutes Stück der Ankerkette emporheben konnten (das ist vor allem dann witzig, wenn man sich oben an der Kette festhält und im nächsten Moment frei in der Luft hängt), setzte am Abend ein leichter Wind ein. Für den nächsten Morgen hieß dies: “Früh aufstehen”, um die schlimmsten Böen des gemeldeten Sturms zu entgehen.
Tatsächlich konnten wir bereits in der Nacht  von unserem Sonnen- und Schlafdeck aus beobachten, wie sich der Himmel über uns langsam drehte, während das Boot in einem weiten Halbkreis um den Ankerpunkt gedrückt wurde.

Am nächsten Morgen wurden wir tatsächlich vom Schaukeln der Atlantis geweckt. Bereits mit anbrechender Morgendämmerung hatte unser Kapitän den Anker gelichtet und befanden wir uns nun auf hoher See - mit noch etwas höherem Wellengang. Leider war das nicht für jeden unserer Reisegruppe ein tolles Erlebnis. Genau deswegen möchten wir hier einmal die Bedeutung von Luv und Lee erklären: wenn jemanden schlecht ist, sollte er doch bitte immer darauf achten, an der Lee-Seite, sprich der windabgewandten Seite, zu hängen. Keinesfalls aber auf der Seite von Luv, also dem windzugewandten Teil des Schiffes stehen, weil: aber das kann sich wohl jeder selbst ausmalen. Wir übrigens fanden es ganz witzig und hatten außerdem während der gesamten Fahrt nie wieder soviel Platz am Frühstückstisch... (-:

Boote in der Dämmerung

Übersicht unserer Reise- und Wanderberichte:
Afrika - Asien - Amerika & Karibik - Europa - Länderübersicht - Impressum & Nutzungsbedingungen
© Lars Freudenthal