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Reisebericht Blaue Reise |
So schön es auch ist, die Kultur einfach an sich gemütlich vorbeiziehen zu lassen, irgendwann mochten wir uns dann doch lieber von der kurzen Nacht ein wenig erholen. So dachte wohl auch unser Kapitän, der Kurs auf die nächste entlegene Bucht nahm. Damit hieß es für die nächsten paar Stunden wieder: Schwimmen, Schnorcheln oder einfach nur unter dem Sonnensegel Faulenzen und die Ruhe in der süßen und ruhigen Bucht genießen.
Bei (fast) der gesamten Reisegruppe sehr beliebt, haben auch wir uns jeden Nachmittag auf die türkische Teatime gefreut. Allerdings nicht mit dem - in Deutschland hergestellten und ausschließlich Touristen angebotenen - Apfeltee, sondern den richtigen türkischen Schwarztee, der aus einer Höhe von bis zu 50 Zentimetern eingeschenkt und aus kleinen Gläsern getrunken wird. Die Gläser sind dabei übrigens deshalb so wichtig, weil der Türke den Tee sehen und beim Umrühren hören will, bevor er den ersten Schluck nimmt. Sprich, Auge und Ohr sollen mitgenießen, wenn der erste Schluck genommen wird.
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