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Hoher Kasten

Wanderung Hoher Kasten - Fählensee - Brülisau 1/4

Blick vom hohen Kasten ins Brühltal
Annette auf dem Hohen Kasten

Da wir auf keinen Fall völlig unvorbereitet in die Berge von Berchtesgaden fahren wollten, haben wir wenige Wochen vor unserem ersten richtigen Wanderurlaub erste Höhenluft am Schweizer Hohen Kasten geschnuppert.
Nach gut einer Stunde Fahrt durch den Osten der Schweiz freuten wir uns in Brühlisau zunächst über die echt günstigen, da gebührenfreien Parkplätze direkt bei der Talstation (922 m) der Gondelbahn zum Gipfel des Hohen Kastens (1.795 m). Das schien ja echt günstig zu sein.

Wenig später, wir hatten mittlerweile beschlossen, die Gondel zu nutzen, wurden wir eines besseren belehrt, als wir für die Bergfahrt knapp 30 Euro hinlegen durften. Ups, das hatten wir nun echt nicht erwartet; und weil wir nicht daran dachten, mit Karte zu zahlen, war außerdem das beinah komplette Einkehrgeld mit einem Schlag weg.

Lars beim Abstieg vom Hohen Kasten
Berganemone

Knapp 900 Meter weiter oben an der Bergstation angekommen, bestiegen wir zu allererst mal den nur wenige Meter höher gelegenen Gipfel des Hohen Kastens (1.795 m) und besichtigten den kleinen botanischen Garten direkt an der oberen Station.
Bei herrlichstem Sonnenschein genossen wir den Rundblick ins Rheintal, zu den Vorarlberger-, Bündner- und Glarneralpen, zur Alpstein-Bergkette und nach Norden über den Bodensee.

Dann machten wir uns frischen Muts an den Abstieg. Schließlich versprach uns der Wanderführer grade mal 100 Meter bergauf und sonst »nur« bergab.
Schnell geschaut, dass wir auch den richtigen Weg wählten, noch kurz verweilt, um eine Schafherde (oder waren es Ziegen?) zu beobachten, welche durch die Berglandschaft getrieben wurde und schon hatte die Schweizer Bergwelt zwei tüchtige Wanderer mehr.