Rundreise durch Kappadokien

Wanderung durch das Taubental nach Cavusin

Taubental
Taubental, unteres Ende
Annette vor Höhlenwohnung

Sechs Kilometer unterhalb der drei Grazien und damit am unteren Ende des Taubentales erreichten wir das Dorf Cavusin (hier enden wenigstens drei weitere Wanderrouten).
Hier hätten wir bei türkischem Tee oder einfach einer Cola ein wenig entspannen können...
Nein, schließlich gibt es auch in Cavusin einen halsbrecherischen Höhlenberg (Annette rutschte aus und kam erst zum Stillstand, als sie mit ihrem Po in einem kleinen Loch stecken blieb), den wir flugs erklettern mussten. Später erfuhren wir, dass sich ein Junge so schlimm am Bein verletzte, dass er die nächsten Tage mit Krücken unterwegs war. Die meisten Ausrutscher endeten zum Glück aber glimpflich und sorgten zumeist nur für eine verstaubte Hose.

Lars vor Abgrund
Annette vor Abgrund

Über rutschige Pfade, aber auch über Höhlenwohnungen bzw. deren ausgelatschten Treppen, gelangten wir zum Dach des Hügels, den Blick in die Ferne schweifen zu lassen. Ein Abstieg in das Tal auf der anderen Seite war leider nicht möglich, weil... hm - die beiden Bilder über diesen Text entstanden auf einem kleinen Überhang (der aber noch sehr stabil wirkte).
Das Bild mit den Sandalen soll übrigens keine Werbung für Rieker sein (zugegeben, die Sandalen sind superbequem), sondern soviel Staub auf dem nagelneuen Schuhwerk, das musste einfach bildlich festgehalten werden.
Nachdem auch das Foto mit Annette im Kamin geschossen wurde und ich anschließend beinahe auf einen fremden Kopf (“Achtung...!!”) gesprungen wäre (er hätte ja was sagen können, bevor er aus dem Hintereingang klettert), rutschten wir den Hügel wieder Richtung Bus herunter.
Anbei: für eine kühle Cola war trotz der Extrarunde genug Zeit übrig (-:

Füße und Sandalen mit Taubental-Staub
"guck mal!"

Übersicht unserer Reise- und Wanderberichte:
Afrika - Asien - Amerika & Karibik - Europa - Länderübersicht - Impressum & Nutzungsbedingungen
© Lars Freudenthal