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Erklärung zu den
Grünen Links

Die Landschaft Kappadokiens lässt sich am besten zu Fuß erkunden. Mit anderen Worten: wer hier nicht wandert, hat verloren!
Von der UNESCO auf die Welterbe-Liste gesetzt, kann von den meisten Hotels inzwischen ein Ausflug nach Kappadokien gebucht werden. Der Massentourismus jedoch beschränkt sich auf ein paar wenige Flecken wie Göreme oder Uchisar, weite Teile hingegen blieben bis heute weitgehend verschont.

Tuffsteinkegel im Taubental
Taubenschlag im Tufffelsen
Eingang ins Taubental

Bei der Wanderung durch das Taubental trafen wir auf die anderen zwei Reisegruppen. Angesichts der knapp hundert Leute für uns erstmal ein kleiner Schreck, irgendwie aber auch verständlich, weil nur so ein Reiseleiter mit den vordersten vorweg und einer mit den letzten hinternachrennen konnte, während der dritte... hm - keine Ahnung, aber ich glaub, der rannte auch irgendwo ganz weit hinten.
Die ersten paar Meter mussten wir leider noch durch den aufgewirbelten Staub der Gruppe vor uns laufen, konnten glücklicherweise aber schon kurz nach dem ersten Fotostopp das erste Bild “mit ohne Leute davor” aufnehmen.

Tuffsteinkegel im Taubental Talgrund im Taubental

Zu verdanken haben wir die Landschaft den einst aktiven Vulkanen Erciyes Dagi und Hasan Dagi, von denen weite Flächen mit Tuff bedeckt wurden, bevor stellenweise härtere und damit beständigere Basaltlava hinzu kam. Wind und Wetter bildeten mit ihrer Erosionskraft schließlich unzählige Schluchten, Terrassen, Kegel... und sorgten damit vor allem bei Fotografen für eine unglaubliche Fülle von Motiven, sodass wir uns oft kaum entscheiden konnten, welchen Stein wir als nächstes aufnehmen sollten und uns außerdem ständig fragten, wie viele Steine mit ähnlichem Aussehen wir bereits hatten.

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