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Obwohl in Konya so gut wie keine Kriminalität herrscht, wurde uns geraten, uns nicht weiter als 600 m vom Hotel zu entfernen, bzw. nicht das Viertel zu verlassen. Hm? Bereits an der nahegelegenen Moschee und damit keine 200 m vom Hotel entfernt, kam ein Mann mit dem Hinweis angerannt, wir (eine Familie aus Chemnitz, Annette und ich) sollten nicht weiter in diese Richtung gehen, da die (drei jungen) Frauen mit schulterfreien Tops unangemessen gekleidet wären. Dies könnte bei gewissen Leuten zu Problemen führen, zumal zur Abendzeit schon einige Männer Alkohol getrunken hätten. Sprich: in Konya gibt es so gut wie keine Kriminalität, weil erst gar keine Möglichkeit zu einer solchen Handlung gegeben wird. Witzig jedoch war der hotelnahe Basar, bei welchem grade ein Kopftuchausverkauf statt fand. Ebenfalls witzig ist es, in einem der offenen Cafes des nahegelegenen Kinder-Freizeitparks Tee zu bestellen, weil der kostet so wenig, dass wir ihn fast nicht bezahlen konnten. Ach, und Annette wurde ja auch mal wieder bei ihrer Lieblingsbeschäftigung erwischt...
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