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Das Hotel selbst befand sich etwas außerhalb von Ürgüp, sodass wir abends einen kleinen Spaziergang einlegen mussten, um in das nächste Dorf zu gelangen. Leider führte der Weg (es war mittlerweile dunkel geworden) an einem schwarzen, großen und vor allem bösartigen Hund vorbei, der uns erst anknurrte, bevor er auf uns zu gerannt kam. Grund genug für einen halberstickten “Annettepanikschrei”. Gar nicht witzig, zumal in der Dunkelheit weder ein Stein noch Knüppel zu sehen war und ich dachte, gleich angefallen zu werden. Nun, Annette hinter mir gedrückt, den Hund scharf angeschrien und mit Hilfe eines herbeieilenden Türken, der ebenfalls schrie und außerdem mit Steinen warf, konnte die Situation gerade noch so entschärft werden. Weiche Knie konnte dies jedoch nicht mehr verhindern. In der Ortschaft angekommen (das Herz hatte sich keineswegs beruhigt), wurden wir jedoch mit einer Führung durch ein griechisches, über kappadokische Höhlen errichtetes Gebäude entschädigt. Der Besitzer der “noch Ruine” nahm sich für deutsche Verhältnisse erstaunlich viel Zeit, uns die meisten der stark sanierungsbedürftigen Räume zu zeigen, bzw. zu erklären, wo das Restaurant des Vaters sowie seine Disco bis zum nächsten Jahr entstehen werden. Mit 50 Leuten wollen sie es über Winter schaffen. Im angrenzenden Laden wurden wir wieder auf einen Apfeltee eingeladen, bevor Annette einen kleinen Glücksanhänger geschenkt bekam.
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