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Oberhalb der Kalksinterterrassen gründete König Eumenes II. von Pergamon die antike Stadt Hierapolis. Schon damals besuchten Pilger und Kranke die Stätte, um im Thermalwasser sowie durch die Mysterien der Priester Heilung zu finden. Auf dem Weg zu den Terrassen (es dürfen leider immer noch mit Benzin angetriebene Fahrzeuge bis ganz nah an die Terrassen fahren) durchquert man eine der längst geplünderten Nekropolen. Besondere Beachtung sollte dabei einem Hügelgrab geschenkt werden, welches als Symbol der Macht und Männlichkeit mit einem Phallusgebilde versehen wurde. Wer´s nicht im Leben bekommen konnte, dem sei es gegönnt. Im Polyglott werden die vielen Sarkopharge , Mausoleen, Tempelchen und Grabhäuser, sobald zum Sonnenuntergang in warmes Gelb getaucht, als ein besonders romantischer Ort beschrieben - Kissen und Decken, Kerzen sowie kleine Snacks werden übrigens im hinteren Teil des Friedhofs ausgegeben...
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