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Am Abend vor der Abreise erfahren wir, dass wir am nächsten Morgen schon um 6 Uhr aufstehen sollen, um möglichst früh Richtung Küste aufbrechen zu können. Immerhin steht uns eine längere Fahrt bevor und hat sich Sunil offenkundig in den Kopf gesetzt, uns schon am frühen Nachmittag beim abschließenden Hotel Mount Lavinia abzusetzen. In aller Herrgottsfrühe stehen wir also nach einer kuschligen Nacht im Hochbett auf, machen uns geschwind frisch, verstauen flugs die letzten Klamotten im Koffer und stellen dann in der Lobby fest, dass wir eine halbe Stunde zu früh sind, um uns an den gedeckten Frühstückstisch setzen zu können. Als allmählich auch die anderen Teilnehmer unserer Gruppe eintreffen, bricht ein allgemeines Rätselraten aus, was Sunil mit dieser Aktion wieder bezwecken wollte? Immerhin, das Küchenpersonal brüht schnell ein paar Kannen Tee und Kaffee auf, so dass wir eine Viertelstunde später als Sunils Zeitplan zu unserem verdienten Frühstück kommen. Keine Frage, dass wir uns natürlich nicht von der geplanten Abfahrtszeit hetzen lassen, schließlich sind wir im Urlaub und nicht auf der Flucht.
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