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Über mehrere Verbindungen von der Calle Mayor gelangt man zur Plaza Mayor, einen großen (120 x 94 m) Vierecksplatz mit drei überwölbten und sechs offenen Zugängen, den Philipp III. erbauen ließ. Nach der letzten von mehreren Feuerkatastrophen wurden die dreistöckigen Gebäude mit Arkaden und insgesamt 477 Balkonen ausgestattet. Auf der reich bemalten Casa de Panadería - das alte Bäckerhaus und zugleich älteste Gebäude des Platzes - ist in Form von nackten Frauen und Männern die Vermählung von Erde und Wasser dargestellt. Mit seinen beiden Ecktürmen diente dieses Gebäude den Monarchen als Logenplatz. Gegenüber der Bäckerei befindet sich die Casa de la Carneceria - das ehemalige Fleischerhaus -, in welchem heute Schinken und andere Leckereien angeboten werden. Mit ihren zahlreichen Lokalen und Restaurants sowie den umgebenden Gassen und Straßen, welche nach den alten Gewerben und Zünften benannt sind, bildet die Plaza Mayor das Kernstück der touristisch schönsten Gegend von Madrid. So trafen wir nur wenige Meter vom Platz entfernt auf das Botin, das laut Guinnessbuch der Rekorde älteste Restaurant der Welt und kehrten wir gleich an zwei Abenden in das gemütliche “Las Rejas” ein, wo wir bei Livemusik (Guantanamera u.a.) den ein oder anderen Schluck Wein zu genießen wussten.
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