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”Oh, das ist aber ein schöner Bahnhof”, entfuhr es Annette, als wir auf der Suche nach einem Backstand den Bahnhof von Atocha aufsuchten. Tatsächlich waren wir nur deshalb in den tropisch klimatisierten Wintergarten geraten, weil es im Zentrum von Madrid zwar tausende Restaurants aber so gut wie keine Bäckereien gibt. Zu verdanken haben wir dies der spanischen Angewohnheit, das Frühstück nicht daheim, sondern in einer der vielen Bars, Metzgereien (diese haben zumeist einen Salon) oder Cafés einzunehmen. Dementsprechend besitzt Madrid mehr Restaurants und Bars als ganz Finnland und müssen für ein Brötchen mit einer recht dicken Scheibe Serrano-Schinken auch nur 60 Cent gezahlt werden, was bei uns noch nicht mal für ein Industrie-Kürbiskernwecken reicht. Das nämlich kostet in Tiengen mittlerweile 65 Cent.
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