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Reisebericht Budapest |



Von der Fischerbastei eröffnet sich der schönste Blick über die ungarische Hauptstadt. Kein Wunder also, dass kaum ein Budapest-Besucher an der Bastei vorbeikommt und in der näheren Umgebung fast alles deutschsprachig, wenn nicht sogar in deutscher oder österreichischer Hand ist.
Erbaut wurde die Fischerbastei kurz nach der Jahrtausendfeier (1899-1905) und begründet ihren Namen auf den früheren, hier verlaufenden Teil der mittelalterlichen Stadtmauer, welcher von der Gilde der Fischer verteidigt wurde.



Vor der von Händlern, Musikern und Touristen gleichermaßen umlagerten Bastei begrüßt das Reiterdenkmal zu ehren des heiligen Stefans, dem ersten König der Ungarn, die Besucher auf dem Berg. Selbst aber genießt der Reiter nicht den Blick entlang der Donau von Obuda, der Margareten-Insel bis weit in den Osten von Pest, sondern richtet seinen Blick auf die Matthiaskirche sowie dem Matthiasbrunnen, an welchem (zumindest im Sommer) volkstümliche Tänze vorgeführt werden.


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