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Sehr schön zwischen den Bergen gelegen, lädt uns der Fählensee (1470m) zum Verweilen ein. Natürlich darf in so einer idyllischen Gegend ein Gasthaus nicht fehlen. Genauer gesagt, das Berggasthaus Bollenwees. Also flugs einen Blick auf die Getränkekarte geworfen und... “nee, soviel zahlen wir nicht!” Was es dort oben kostet, kann ich leider nicht mehr sagen, aber unser nach der Gondelfahrt verbliebenes Restgeld hätte es mit Leichtigkeit den Rest gegeben. Nach dieser doch herben Enttäuschung machten wir uns also wieder auf, nicht ahnend, dass wir keineswegs den unteren Talgrund erreicht hatten, sondern grade mal die Hälfte der Höhenmeter bewältigt hatten. Den Proviant verbraucht, die Getränke längst wieder ausgeschwitzt, konnte uns das Berggasthaus Plattenbödeli am Sämtisersee (1284m) dann doch zu einem großen Mineralwasser überreden. Hatten wir bei Aufbruch nämlich noch gedacht, dass in den Bergen wahrscheinlich überall kleine Wasserläufe und Quellen zu finden sind, wurden wir spätestens durch die Tafel an einem der beiden Seen eines besseren belehrt. Die nämlich erklärt, dass der See keinen oberirdischen Ablauf hat, sondern alles Wasser durch Versickerung in unterirdische Wasserläufe verschwindet.
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