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Chiemsee |


Bei hochsommerlichen Temperaturen nutzen wir die Heimfahrt für einen Abstecher an den Chiemsee. Klar, Boot fahren steht mal wieder auf dem Programm; diesmal zur majestätischen Insel Herrenchiemsee sowie der kleineren, sehr viel angenehmeren Insel Frauenchiemsee. Den Wagen in die brütende Sonne abgestellt, schnell die Tickets am Schalter gelöst und schon finden wir uns auf einem der großen Ausflugsboote wieder, welches sich sodann auf den Weg über den See macht.

Bei mehr als einem halben Liter Apfelsaftschorle ein wenig erfrischt, erreichen wir zur Mittagszeit die königliche Insel. Direkt am Bootsanleger warten Kutschen, die einen bis hoch zum Schloss bringen. Allerdings führt der Kutschenweg nicht über den schönen und beschatteten Spazierweg zum Schloss, weshalb jeder, der nicht allzu schlecht zu Fuß ist, getrost auf dieses kleine Vergnügen verzichten sollte.
Am Schloss angekommen, erwarten uns die Wasserspiele in dem vergleichsweise kleinen und etwas schmucklosen Schlossgarten. Die Brunnenfiguren erinnern sehr an Versailles. Da wir dies aber schon kennen und das Schloss nicht besichtigen wollen, fahren wir (nach einer weiteren großen Apfelsaftschorle) schon wenig später weiter zur Insel Frauenchiemsee.


Frauenchiemsee besticht im Gegensatz zur Herreninsel mit ihrem Charme und Beschaulichkeit. Viele kleine Landhäuser reihen sich hier idyllisch aneinander und beinahe jeder Inselbewohner scheint bei der Anlage seines Gartens an vorbeilaufende Fotografen zu denken. Motive damit in Hülle und Fülle.
Neben einer Klosteranlage befinden sich auf der Fraueninsel mehrere kleine Fischläden, die ihren Fang sowohl um Sofortverzehr als auch zur Mitnahme feil bieten. Aber Fisch in der Hitze? Nee, das würde wohl weder uns noch dem Fisch gut bekommen. Somit setzen wir uns nach einer gemütlichen Inselumrundung ans Ufer und genießen das schöne Wetter, bevor es mit dem Schiff zurück ans Festland und mit dem Auto heim nach Waldshut-Tiengen geht, wo die nächsten Hochzeitsvorbereitungen schon auf uns warten.


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